Im Jahr 2015 über­nahmen wir das Strand-Areal. Auf dem Grund­stück voller Pflanzen, Bäume, Tiere und Vögel befand sich ein altes Wohnhaus sowie eine kleine Haus­ruine. Das Gelände sollte in erster Linie als Zelt­camp für Jugend­gruppen genutzt werden: Es gibt genügend Platz, Rückzugs­orte, einen ruhigen Sand­strand und niemand fühlt sich von den Gruppen­aktivitäten gestört.

Im folgenden Winter entschieden wir uns dazu, unseren Gästen etwas Individuelles zu bieten. Wir wollten keine künstlichen Hotel­kulissen und keinen mediterranen Beton­kitsch, sondern eine ehrliche Architektur aus natürlichen, hoch­wertigen Bau­materialien.

Aus diesem Grund begannen wir mit dem Bau des Kajüten­hauses – einer einfachen aber gemütlichen Gruppen­unterkunft. Mit dem Panoramahaus erfüllten wir uns einen lang­ersehnten Traum: Ein Niedrig­energiehaus in Form des Sokrates-Sonnen­hauses. Hinzu kamen der Ausbau eines alten Fischer­bootes, zwei Dusch- und Toiletten­häuer, eine Küche für die Selbst­versorgung der Gruppen und ein barriere­freier Strand­abschnitt mit Bistro, Umkleide­kabinen und behinderten­gerechtem Bade­zimmer.